Pressestimmen 1988 / 1989

270 Minuten Humor, Tanz und Musik / Getreu ihrem Motto:

 

" Germania" ließ kräftig Dampf ab

Narrenburg - Orden an Emil Luib / Wilma und Brigitte " Top "

Zu Gast bei den Blau - Gelben war Klaus Verburg

MATERBORN. Germanias Narren - Menue war wieder mit vielen Leckerbissen gespickt: Bei der diesjährigen Sitzungspremiere im mit rund 300 Gästen restlos ausverkauften Saal des Schweizerhauses feierten die Blau - Gelben aus Materborn ihren traditionellen Rheinischen Abend mit einem enorm abwechslungsreichen Programm. Bei 270 Minuten Spaß und guter Laune unter dem Motto "Wej loote de Loft rütt" kam das gut gelaunte Narrenvolk schnell in Stimmung. Nach dem ungemein spritzigen Einzug des "kußwütigen" Elferrates unter der Regie des wortgewandten und bestens aufgelegten Sitzungspräsidenten Hans Heiden setzte " New Comer " Michael Tartemann als Prolog - Sprecher erste närrische Akzente.

Das Beltermann - Quartett ( Frank und Dagmar de Schwauwer, Clemens Janssen, Willi Müllejans ) eroberte in Windeseile die Herzen der Germania - Fans mit der Vorstellung des neuen Büttenmarsches. "Freude, Frohsinn, Heiterkeit" sollten im Mittelpunkt des Abends stehen. Ein optischer Leckerbissen servierten die " Tina - Girls " aus Emmerich die sich mit einem flotten Show - Tanz in Szene setzten. Die hübschen jungen Damen " von der gönne Kant " ( so Hans Heiden ) verdienten sich donnernden Applaus.

Herbert van Baal bestieg als erster die Bütt und kommentierte lokales Geschehen in seiner gewohnten deftigen Art. Frank de Schauwer erwies sich erneut als Vollblut - Karnevallist mit musikalischer Ader. Mit dem Walzerlied 1989 " Die alde Strootebohn ", das aus seiner Feder stammt, traf er erneut voll ins Schwarze. Die erste Rakete des Abends war verdienter Lohn.

Brigitte Maas als "Olga" übertraf sich mal wieder selbst. Sie schilderte in der Bütt, wie sie "Ihren" Willi (Blick wie Didi Hallervorden Schultern wie Schimanski und Füße Don Camillo) kennenlernte. Mit viel Witz und Illustren Details brachte sie das Schweizerhaus gehörig ins schwanken. Super!

Mit dem Narrenburg - Orden 1989 wurde Emil Lueb ausgezeichnet. Hans Heiden würdigte ihn in seiner Laudatio als unermüdlichen Kämpfer für die Belange des Klever Karnevals, ohne Emil Lueb sei die Gestaltung und Durchführung des Rosenmontagszuges fast undenkbar. In seiner ihm eigenen bescheidenen Art bedankte sich der neue Ordensträger für die hohe Auszeichnunng und versprach, sich auch in dieser Sesion wieder voll für den närrischen "Lindwurm" einzusetzen.

Blödeleien und Lausbubenstreiche am laufenden Band produzierte die Germania Schulklasse, in der auf eigensinnige Art Biologie, Rechnen und Schreiben unterrichtet wurde. Die einfallsreiche Truppe brachte die Narrenhochburg erneut zum Brodeln. Ein absolutes Glanzlicht des Abends war der Auftritt der "Parodisten" Ob Lokalfunk, Denkmalschutz, Verkehrsberuhigung (auf der Heldstraße gibt`s Olympia - Slalon ) oder Steuerreform, das achtköpfige Team war bestens informiert. Klar, daß die hier fällige Rakete besonders heftig zündete. In Superform präsentierte sich Wilma Pempelforth mit ihrer tollen Bütt. Als Enkelin Ulrike zu Besuch war, wurde aus Opa Karl "ein flotter Charly". Spitze Wilma!

Auch bei ihrem zweiten Auftritt zogen die "Tina Girls" alle Register ihres Könnens. In tollen Kostümen und mit excellenter Choreographie wurde ein andalusisches Volksfest dargestellt. Der "kleine Ganove" (Franz Hermanns) erzählte anläßlich eines Hafturlaubs, daß er stets mit den Ordnungshütern "auf Kriegsfuß" stehe. Am Frühstückstisch zogen Wilma Pempelforth und Herbert van Baal bei ihrem Zwiegespräch kräftig vom Leder. Prinz "Alfred der Fröhliche" wurde von der Germania - Familie stürmisch begrüßt. Der Regent revanchierte sich, gemeinsam mit seiner Garde, mit Blumen und Bützchen.

Das Stimmungsbarometer hatte endgültig den Siedepunkt erreicht, als Parodist Ralf Bömer loslegte "wie die Feuerwehr". Stürmisch wurden gleich zwei Zugaben gefordert, wobei es beim " Song vom Pappkarton" keinen mehr auf dem Stuhl hielt.

Die Parodisten brachten viel Stimmung

 

Schweizerhaus doch die richtige Heimat

Die gute Wahl bei Germania

Materborn. Emil Lueb, der fleißige und stille Mann im Hintergrund, hatte die Ehrung wirklich verdient. Der Künstler, der schon soviel für den Groß - Klever Karneval getan hat, dürfte bei der Karnevalsgesellschaft Germania aus der Hand von Hans Heiden den 19. Germania - Orden in Empfang nehmen. Eine gute Wahl!

Gut war auch die erste Prunksitzung der Germania. Das lag bestimmt am Heimvorteil, den die Heimat der Germania ist und bleibt das Schweizerhaus. "Wej loote de Loft rütt" hatte man als Motto gewählt und dabei nicht zu viel versprochen.

Wilma Pempelforth (L) und die >>Schulmädchen<<

Garanten für eine schöne Germania - Prunksitzung unter der Leitung von Hans Heiden, Prologsprecher Michael Tartemann, das Beltermann - Quartett (Clemens Jansen, Dagmar de Schauwer, Frank de Schauwer, Wilfried Müllejans), die Tanzformation >>Tina Girls<< aus Emmerich, Herbert van Baal, Brigitte Maas und Wilma Pempelforth in der Bütt und im Zwiegespräch, die >>Parodisten<< Hans Mölders, Hans Heiden, Gerd Braam, Franz Viell, Ferdi Fortkort, Hans Pape, Herbert van Baal sowie >>Parodist<< Rolf Böhmer.

Gern gesehene Gäste: Die >>Tina Girls<<

Das närrische Publikum im Schweizerhaus mußte nicht eine Minute des gut fünfs bereuen: Applaus und Raketen für die fleißigen Aktiven auf der Bühne waren ehrlich gemtündigen bunten Programmseint.

Lob gab es schließlich auch von der närrischen Majestät im Klever Land. Prinz Alfred der Fröhliche brachte Orden, gute Laune und eine stimmungsvolle Garde mit. Zur Germania kam er sichtlich gerne.

 

Germania - Motto: "Wej loote de Loft rütt"

Nur dem Parodisten ging wirklich die Puste aus

Von STEFANIE BAUNER (Text) und HEINZ HOLZBACH (Fotos)

KLEVE. Emil Luib, wie er leibt und lebt: "Ich habe vorhin mit der Arbeit aufgehört, um hier zu erscheinen", so der 73jährige fleißige Künstler im Klever Karneval. Seine Verdienste im kulturellen und künstlerischen Bereich ehrten die Narren der Germania - Karnevalsgesellschaft jetzt mit dem traditionellen Germania - Orden. "Wej loote de Loft rütt" lautete das närrische Motto in der voll bezetzten " Materborner Schweiz". Doch richtig "raus" war die Luft nicht - im Gegenteil: Aus vollem Hals schmetterten die Narren im Saal unermüdlich bekannte Ohrwürmer.

Der einzige der im wahrsten Sinne aus der Puste geriet, war Rolf Böhmer. Er verausgabte sich vollkommen: Mit hochrotem Kopf, verschwitztem Gesicht und heiserer Stimme ging er nach seinem parodistischem Auftritt von der Bühne. Sein "Pappcarton - Song" sowie " Olala, Pizza wunderbar" rissen die Narren von den Stühlen.

Emil Luib erhielt vom Präsidenten Hans Heiden den Germania Orden

Die erste große Prunksitzung der Germania war eine gelungene Mischung aus Auftritten von altbewährten Komikern und neuen Talenten. Neu im Programm war unter anderem Michael Tartemann. Mit seiner Bütt - für jeden verständlich mal auf platt , mal auf hochdeutsch - stellte er sein vielversprechendes Talent unter Beweis.

"Ene echte Materbornse Jong" ist Herbert van Baal. Nicht nur im Solo, auch im Duett mit Wilma Pempelforth, begeisterte er. Die Anekdoten kreisten um Opas zweiten Frühling - " Er trägt sogar einen Imitations - Brilli im Ohr" - und um die Parkprobleme in der City. " Jetzt weiß ich auch , warum sich Pastor Gerkens eine neue Fiets gekauft hat".

"Alle Klever rufen Hurra - auf der Held, da gibt`s Olympia" stellten die singfreudigen Parodisten fest. Ihr Spott zielte auf die Slalon - Strecken in verkehrsberuhigten Zonen. Selbst die "fiese, fette Elsa - das Monstrum gehört an das Kermisdahlufer" bekam mal wieder ihr Fett weg.

Eine Liebesgeschichte gab Birgit Maas in der Bütt zum Besten.

Was zunächst aussah, wie langleiliger Schulunterricht, entpuppte sich schnell zu einer frechen Chow: Im Schulsketch gaben die Närrinnen der Germania ihr Bestes. Toll: Die Songs waren selbst verfaßt und mit eigener Stimme vorgetragen. "Stimme" hatte auch das Beltermann - Quartett, das im Schunkel - Takt die Narren zum Singen bewegte. Nicht zu vergessen: Die Tina Girls mit flotten Tänzen, der "Gauner" Franz Hermanns - "sind die Hühner platt wie Teller - war der Trecker wieder schneller" - sowie Birgit Maas , die mit ihrer tragisch - schönen Libesgeschichte vom "Santos aus Materborn" zum Schmunzeln anregte.

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Nov 30, 2017
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06. 07. 2017. Spielleitung und Akteure bei der Arbeit....


 

 

Nov 28, 2017
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